Nach einer wieder längeren Pause kommt hier und Heute unser Audiologbüchle Nr. 31.
Aufgenommen habe wir das ganze mal wieder draußen, beim vergeblichen Versuch in brütender Hitze einen Multi zu lösen, aber dazu mehr im Podcast.
Die anderen Themen sind die etwas unentspannte Stimmung in der Community, GC Vote, Fotologs, ausgebuchte Events, fragwürdige Geländeeinstufungen und warum Stefan gerne den Kopf für seine Frau hin hält. ;-)
Viel Spaß beim Anhören.
cyberberry’s Audiologbüchle Eintrag Nr. 031
( 28:45 min – ca. 19,8 MB )
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Warum trifft man bei den Stammtischen keine neuen Geocacher? Ich würde niemals zu einem Stammtisch gehen, da der Name für mich impliziert, dass es sich um einen geschlossenen Personenkreis handelt, eben einen Stammtisch. Ich würde mich in einer Kneipe auch nie an einen solchen setzen.
Zum Thema Fotolog. Wenn wir den Cache nicht finden konnten, haben wir bis her dem Owner eine persönliche Nachricht geschickt, eine Note oder einen DNF geloggt. Das werden wir auch in Zukunft so halten. Wenn jemand bei unseren Caches aber trotz Nichtfund mit “Beweisfoto” als gefunden loggt, ich will es mal so sagen: Wir legen die Caches nicht für uns, sondern für andere Cacher, nicht um sie zu ärgern, sondern damit sie ihren Spaß haben. Ich will niemanden vorschreiben, wie er Spaß zu haben hat.
Zur Wertung: Für mich war lange Zeit D immer der geistige und T der körperliche Aufwand zu Lösung / zum Finden eines Caches. Die Regel, dass es immer T5 ist, wenn man eine spezielle Ausrüstung benötigt, egal wie anstrengend oder leicht es mit ihr ist, finde ich persönlich total bescheuert, versuche mich aber bei unseren Caches daran (an die Regel) zu halten. Für die Ausrüstung gibt es doch Attribute, sonst schreibt man es eben ins Listing. Aber wie gesagt, es gibt nun mal die Regel, und ich versuche mich daran zu halten.
Viele Grüße aus Schwerin
Sören
26. Juli 2009 um 21:41 Uhr
Betreffs der Events/Stammtische entsteht schon der Eindruck, dass dort immer die Gleichen zusammenfinden. Ich cache seit November 08 und bei den zwei Events, wo ich bisher war, hatte ich Glück, auf ebenfalls neue Cacher zu treffen bzw. andere Teilnehmer schon anderweitig zu kennen.
Sollten sich auf einem Event nur die ganze Geocacher-Prominenz und alte Hasen mit vierstelligen Found-Zahlen angemeldet haben, wäre mir das ein Grund da nicht hinzugehen. Was habe ich bei 150 Dosen an Erfahrung denn mit diesem elitären Kreis, von einigen Kommentaren abgesehen, zu bereden?
Zu den Foto-Logs: Geocaching ist ein Spiel. Ein Spiel hat Regeln. Nichteinhalten der Spielregeln wird ist Betrug und wird meist sanktioniert. Wer eine Dose nicht heben und loggen kann, hat keinen Foundlog zu schreiben. Ich denke schon, dass man in dieser Sache den Leuten was vorschreiben kann.
Keine Regel ohne Ausnahme: Ist das Logbuch nicht mehr da oder kann es aus sonst einem Grund nicht benutzt werden, würde ich einen Foundlog mit Foto der leeren Dose oder z.B. des nassen Zellstoffklumpens tolerieren.
Alle anderen Fotologs würde ich löschen. Wo will man sonst die Grenze ziehen? Dann bräuchten die Powercacher ja nur noch schnell die Dose knipsen und das Bild an ihre bescheuerten “Schnell gefunden. TFTC”-Logs anhängen. Das seh ich irgendwie nicht ein.
Zu den Terrainbewertungen: Gerade gestern wurde fast vor meiner Haustür ein T3 veröffentlicht, der einen zweiten Cacher zwecks Räuberleiter o.ä. erfordert. Hier würde ich Stefan zustimmen: Das ist ein T5. Ich glaube fast, dass diese feine Abstufung mit den halben Sternen zu feingliederig ist und die Owner überfordert. Eine grobe, eindeutige Einteilung würde vollkommen reichen:
1) Auch für Rollstuhlfahrer geeignet (also auch nicht direkt am Boden)
2) Erfordert uneingeschränkte Beweglichkeit
3) Erfordert sowohl gute Fitness als auch sichere Körperbeherrschung
4) Ohne Zuhilfenahme anderer Personen oder besonderer Ausrüstung nicht zu machen.
Dann weiß doch eigentlich jeder Bescheid. Jetzt weiß ich nur, dass ich ab 3 T-Sternen aufwärts keinen Versuch zu wagen brauche, bevor ich eine erweiterte Ausrüstung besitze. Mit hingehen und zugreifen ist es dann meistens nicht getan.
Grüße, Jens
28. Juli 2009 um 12:43 Uhr
Schön wieder etwas von euch gehört zu haben.
Ich teile die Meinung das sobald ein Cache nicht ohne Hilfsmittel (und sei es auch nur Räuberleiter) gehoben werden kann ist es ein T5. Gerade die T5 Bewertung ist doch eine von den zwei unmißverständlichsten Bewertungen die es gibt. Die andere ist T1. Alles dazwischen ist völlig eigenes Ermessen. Der eine sagt das ist T3 und der andere T3,5….da ist eine Menge Spielraum, aber nicht bei T5 oder T1. Mehr brauch man da auch nicht mehr zu sagen…schreiben…naja…vielleicht noch das wenn man nicht der erste am Cache ist/war die Logs zu lesen nie schadet. Wobei manche nicht mal die Listings ordentlich lesen.
Fotolog mache ich auch schon mal wenn ich den Schreiber vergessen habe und es sehr unwahrscheinlich ist das ich noch mal den Cache besuchen würde oder ähnlich. Allerdings ist es dann immer ein Log von der Dose inkl. Logbuch.
Wenn ein Owner damit nicht einverstanden ist kann er mein Log ja löschen und einen Nachtrag im Logbuch verlangen. Ist mir dann aber auch egal. Ich hab die Dose gefunden und gut. Das ich aus welchem Grund auch immer dann nicht im Buch stehe ist auch kein große Verlust.
Allerdings Bilder von einem Versteck zu machen und damit sagen man war dort….muß man dazu noch was sagen?!
Letztlich soll jeder das Spiel Geocaching spielen wie er es mag solange den anderen dadurch nicht geschadet wird oder Gesetze gebrochen werden.
Freue mich über weitere Podcastbeiträge!
Grüße
LIFEKID
30. Juli 2009 um 08:41 Uhr
Zum Thema Fotologs
Meine Meinung ist dass ein Cache nur als gefunden gilt wenn ich mich in Logbuch eintragen konnte und wenn das aus irgendeinem Grund nicht geht dann ist das alles andere als ein Found.
Und so wie ich das für mich handhabe, so handhabe ich das bei meinen Caches.
Wenn der Cache gemuggelt ist, dann ist das Pech, wenn ich keinen Stift zum loggen dabei habe ist das ebenfalls Pech und wenn ich den Cache wegen Muggelterror nicht heben kann ist das auch Pech.
Wenn man nen Fotolog einmal akzeptiert, dann kommt der nächste und sagt „Bei dem hasch du es aber auch zugelassen… jetzt will ich auch“ Also bei mir wird das nicht akzeptiert. Wer auf Fotologs steht, der kann gerne meine Earthcaches machen ;-)
Zum Thema Terrainbewertung
Ich bewerte Baumkletteraktionen, die ohne mitzubringende Hilfsmittel durchgeführt werden können mit T4 – T4,5 je nachdem wie oft oder wie Hoch man auf den Baum muss. Und wenn ich der Meinung bin dass es besser ist sich bei der Kletteraktion zu sichern dann ist das T5. Mag ja sein dass es Cacher gibt die dass ohne Hilfsmittel hinbekommen würden, aber es ist auf jeden fall besser mit Sicherung.
Und wenn ich einen Cache mit T4,5 bewerte, dann hat er das auch.
Mir war schon bewusst dass es mit meinem Cache Project 81 vermehrt dazu kommen wird das Cacher Caches mit T4,5 auslegen werden, da diese Kombination ja selten ist. Aber hätte ich es beim Project 81 so handhaben sollen wie es in den USA gemacht wird? Da gilt nämlich das die Caches für die Matrix vor dem „Fizzy Challenge“ Cache Published worden sein müssen und nicht danach!
Wahrscheinlich hätte sich bis heute kein Cacher gefunden der dies erfüllen kann.
1. August 2009 um 09:35 Uhr