Call-In?

Was um alles in der Welt ist Geocaching?

geschrieben von Lilly am 15. April 2009

Caches, Kultur und Olivenhaine – Genußcachen in der Toskana (5)

cyberberry in der Toskana

Der Besuch in Florenz war zu SpeienMit noch vor Stolz geschwellter Brust von dem Wandercache am Vortag fuhren wir heute zum Relax-Cachen nach Florenz, dem Ort in der Toskana mit der größten Cachedichte. Der erste Versuch einen Cache in den Aussenbezirken der doch recht großen Stad zu machen, ging gleich gründlich in die Hose. Zwar konnten wir genau gegenüber des Verstecks parken, aber genau hinter uns saß ein Muggel in seinem Auto, vesperte und beäugte uns skeptisch. Da war an eine unauffällige Suche nicht zu denken. Nach ein paar Minuten Warterei fuhren wir weiter in die Innenstadt. Wir hatten auch schnell einen Parkplatz gefunden und liefen gen Zentrum. Der zweite Versuch eine Dose in Florenz zu finden scheiterte an der extremen Tourimuggeldichte. Keine Chance! Also versuchten wir uns anzupassen, Stefan hängte sich die DSLR vor den Bauch und das Touristenspielen begann.

Eigentlich wollten auch wir einige der zahllosen Sehenswürdigkeiten aufsuchen und das Schaffen großer Meister in den Uffizien besuchen, aber das wurde erfolgreich durchkreuzt von den Horden an Menschen, die überall schon waren, wo wir gerade hin wollten. Es war ein noch größerer Massenauflauf als in Siena  und wir beiden Landeier waren schon wieder schnell genervt. Schade, da haben wir scheinbar die absolut falsche Zeit erwischt um Florenz einen würdigen Besuch abzustatten?

Ponte Vecchio, FlorenzDer Beschluß, diese völlig überfüllte Stadt schnellstmöglich zu verlassen, fiel einstimmig aus, aber wenigstens wollten wir u.a. noch die berühmte Ponte Vecchio, die den Arno überspannt, anschauen und natürlich auf Chip bannen. So kamen wir noch bei den Uffizien vorbei, dem Neptun Brunnen, am Dom und an einigen mehr oder weniger bekannten Touristenmagneten der florentiner Altstadt (übrigens seit 1982 UNESCO-Weltkulturerbe).

Trotz größter Cachedichte aller Städte der Toskana, wurden es am Ende gerade mal zwei mikrige Micros, “4 NOVEMBRE, LE DUE ALLUVIONI” (GC1GRHQ) und “LAPIDE PER UN CAVALLO MORTO” (GC1HJ6P).  Danach hatten wir aber auch schon die Schnauze voll. Aber wir kommen irgendwann mal wieder!

Original und Fälschung Am Dom Platz ist in der kleinsten Lücke

ohne Worte

Wir entschlossen uns noch kurz den Chianti Cache zu finden. Ein One-Stage-Multi in den Bergen. Also ab dafür… Die Parkplatzkoords standen im Listing und auch wohin man von dort aus laufen und was man da machen sollte, um die Finalkoordinaten herauszufinden. Nur wie man an den Parkplatz gelangt, war nicht klar. Mit der lausigen Karte von Garmin und der ebenso schlechten Navigon-Karte war kein Weg zum Ziel in Sicht. Wir suchten noch ein Weilchen nach dem Zugang und beschlossen dann, lieber über das Designer-Outlet Center in der Nähe zu fahren und den Tag zu Hause ausklingen zu lassen mit einem Gläschen Chianti und leckerem Essen. Das Designer-Outlet war schmu, das Essen war lecker, ebenso der Chianti. Kurzes Ende nach einem nicht so ganz gelungenen Tag. Hoffentlich wird morgen schöner!

Davon berichtet dann wieder der Stefan, von unserem Tag 6 in der Toskana

veröffentlicht unter Geocaching, unterwegs || 539 Mal gelesen || Kommentare deaktiviert

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