So, nach den Bodybuildern, Maradonna und den Radfahrern sind nun die Handballer dran. Sogar von Olympia sollen sie vielleicht ausgeschlossen werden! Wer’s glaubt… Die Veranstalter der Tour de France haben das Doping quasi salonfähig gemacht (finde ich zu mindest).
Aber was hat Doping mit dem Geocachen zu tun?
Ich überlege mir gerade, wie sich die Geocacher dopen können. Das gehört ja scheinbar nun zum guten Ton, dass man seine Leistung mit irgendwelchen Mittelchen pusht.
Was mir so spontan für eure Dopingmittel-Einkaufsliste einfällt:
• ein schnelleres Auto (hier könnt ihr euch evtl. auch die Verschrottungsprämie sichern)
• Sieben-Meilen-Stiefel (die sollten allerdings wasserdicht und dornenresistent sein)
• ein genaueres GPS-Gerät (für Beratungsgespräche ist der Stefan zuständig)
• Schnaps (zum Schöntrinken langweiliger Caches, damit die Motivation steigt)
• Zamonien-Romane von Walter Moers (tolle Fantasie-Anreger)
• Lastesel (man kommt den Berg schneller hoch, wenn das Equipment jemand anders trägt)
• Freunde bei der Polizei (man spart sich langwierige Erklärungen und Diskussionen)
• Red Bull (das verleiht bekanntlich Flügel und so kann man Klettercaches leichter machen)
• schnellere Uhren (dann vergeht der Tag im Büro schneller)
• langsamere Uhren (dann vergeht die Freizeit nicht so schnell)
• ein eigenes Kamera-Team (dann spart man Zeit für Beweisbilder)
Wie würdet ihr euch beim Geocachen dopen? Wenn man schneller und besser cachen kann, dann wäre das rein theoretisch doch ein Gewinn für den Genuss, oder?
Muss es immer Epo, Anabolika, Diuretika oder Eigenblut sein? Kann man nicht auch “bio”-dopen, oder besser gefragt, kann man nicht auch gesünder dopen? Bis auf den Schnaps und Red Bull sind mir bis jetzt noch keine Substanzen in den Sinn gekommen, die schädlich für die Gesundheit wären…
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Schnickschnack, ein Handy (braucht kein Eiphone sein) und Mitgliedschaft in einer GeoDoper-Datenbank reichen voll und ganz. Dann rufst Du an bei Hinz und Kunz in der Art des Lottogewinners L., sobald Du was nicht in Nullkommanix finden oder bergen kannst, und im Nu knackst Du auch die schwierigsten Caches in kürzester Zeit. Hauptsache der Zähler stimmt und das Ego wird bedient.
Spoilern, Abstauben und Mogeln sind heuer das Doping des Geocachers. :-(
17. Januar 2009 um 00:32 Uhr
Super lustig. Danke. Musste erstmal herzlich lachen.
Schnaps habe ich tatsächlich meistens dabei. Eigentlich um bei besonders schönen/schwierigen Caches am Final anzustoßen. Aber Du bringst mich da auf völlig neue Möglichkeiten. Aber hier in Heilbronn sollte ich dann lieber den ÖPNV zum Cachen benutzen…
Womit würde ich mich dopen? Was würde ich mitnehmen?
Einen HAL9000, der mir unterwegs alle Mysteries löst. Wobei, wenn ich an den Film denke vielleicht lieber doch nicht… Ach was: No risk, no fun! Allerdings habe ich auch gehört, dass man mit gewissen bewusstseinserweiternden Drogen Logiksachen schneller lösen kann. Die sind vielleicht leichter zu bekommen als ein HAL9000.
So ein schickes Auto von “Q” und auch die Uhr mit dem Laserschneider. Dann kann ich mir immer den direkten Weg freisprengen oder schneiden.
Auf jeden Fall ein Gummiband, denn wie wir bei MacGyver lernen kann man damit aaaaallles machen.
Röntgenapparat in der Brille, um die Tarnung zu durchschauen.
Ich würde mir auch eine Apparatur implantieren lassen, die Nahrung und Flüssigkeit aus der Luft filtert, damit ich nicht ständig Proviant rumschleppen muss. Ausserdem kann ich dann viel lääääääänger….
Ein Lasso, damit ich den FTF-Jäger vor mir einfangen und an den nächsten Baum binden kann.
Einen Woodoo-Priester. Wenn der Final mal wieder nicht zu finden ist, dann lasse ich ihn den Owner foltern, in dem er Nadeln in eine Puppe steckt, die sein Gesicht trägt. Ok, streng genommen fällt das nicht unter Doping. Würde mich aber für den nächsten Cache motivieren.
Einen Schwarm Cheerleader, die mich mit ihren Gesängen (und natürlich ihren Übungen) antreiben. Das würde Motivation bringen! “L-O-V-E-R-T-U-X, findet den Cache ganz flux!” Yeah!
Gruß lovertux
17. Januar 2009 um 11:30 Uhr
Sehr geil! :-)
17. Januar 2009 um 15:31 Uhr
Ich würde mich dann eher geodopen. Ein Mischung aus allem, von Dir oben soooo schön kreativ aufgelistet.
Gruß, Martina
17. Januar 2009 um 16:54 Uhr
*soooo schön kreativ* Ironie?
17. Januar 2009 um 18:33 Uhr
Nein, ganz im Gegenteil! Ich habe mich köstlich amüsiert!
17. Januar 2009 um 19:38 Uhr
Ah. Gut. Ich bin nicht so begabt darin, nicht ganz klar eindeutige Kommentare von Menschen, die ich nicht kenne, zu deuten *pfiffel*
Was natürlich nicht heißt, dass ich negative Bemerkungen lösche. Darf ich nicht. Stefan verbietet’s mir ;)
17. Januar 2009 um 20:46 Uhr